Regen im Juli – aber wie!
Am Abend vor dem Stapellauf erhalten wir über die Handy Notfall App Warnmeldungen über ein gefährliches Gewitter. Der Himmel lässst ahnen, was kommt.
Nichts fehlt mehr
Unser Schiff ist fertig gemalt, vollgetankt mit Diesel und Wasser, mit Proviant ausgerüstet. Haben wir noch irgendwas vergessen?

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Stapellauf
Dann setzt sich nach nur 7 Tagen Arbeit am 5.7. morgens um 7 Uhr das Schiff plötzlich in Bewegung. Der (frisch TÜV abgenommene) LandRover zieht die Morgana schaukelnd über das Werftgrundstück zum Wasser und schiebt sie hinein.
Der Film des Stapellaufs eines anderen Schiffs zeigt das System.
Ich könnte mit den zwei Verlängerungen an der Deichsel das Gefährt nicht einen Meter gerade ins Wasser schieben.

Um kurz vor 8 Uhr morgens fällt der Anker in der schönen Bucht bei Eretria und wir ins Bett.
Freie Fahrt
Während der kurzen Fahrt nach Euböa zum Ankerplatz Eretria wird alles gecheckt. Gibt es Wasser im Schiff? Alle Luken im Boden einmal auf und nachschauen. Sind die Seeventile dicht? Flattert der Keilriemen? Leckt irgendwo Wasser an der Machine? Macht die Stoffbuchse Wasser? Läuft das Kühlwasser beständig?
Ok zufrieden.
Dann die Elektrik: Logge, Echolot, Kompass, Plotter und vor allem der Autopilot? Alles geht bis auf den Windmesser.
Es kann los gehen
Vom Australier Steve, den wir von der Werft her kennen, bekommt Sigrid eine Lektion SUP. Da es 4 Windstärken bläst, muss die ertse Stunde auf den Knien erfolgen. Tapfer hält sie durch ohne ins Wasser zu fallen.
Nur ab und zu muss ich mit dem Dinghy kommen und eine „Wende“ untertstützen.

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Abends gibt es die leckersten rosa Doraden von der Fischhändlerin.
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