Weder nach Afrika, noch in die Karibik…

Weder nach Afrika, noch in die Karibik…
…. muss man, wenn man einmal in Griechenland auf Skyros war.

So zumindest kommt es uns vor, als wir abends diese kleine Bucht anlaufen.

(Ziehe die Pfeile im Bild nach rechts oder links)

Die Nordhälfte von Skyros scheint in der Mitte, wo wir uns in etwa befinden, wie getrennt von der Südhälfte. Der Norden bewaldet, lieblich, saftiges Grün mit wenigen weißen Häusern, der Süden ein einziger Steinhaufen. Nackter Fels ohne Botanik und menschliche Spuren.

Heute am 21 August scheint die Saison bereits dem Ende zuzugehen. Wir entdecken in 9 Stunden Segeltour einen Segler und auch in dieser Bucht sind wir alleine. In der Ferne die Lichter des Hafens Linaria.

Leider ist der Ankergrund in der Bucht grottenschlecht. Prompt geht in der Frühe der Ankeralarm. Es weht satte 8 – 9 Windstärken. Das kann das Seegras nicht halten und wir gehen auf Drift.

Sigrid hat Mühe das Schiff in den Wind zu bekommen, ich habe Mühe den riesen Klumpen Seegras aus dem Anker zu befreien.
Reumütig laufen wir dann einen Hafen an. Beim Festmachen passiert es dann: eine Mooringleine verfängt sich in der Schraube. Die Maschine stoppt abrupt.
Sehr viele Tauchgänge waren nötig, um den Tampen, der sich grottenfest um die Welle gezogen hatte, zu befreien.
Morgen wird es hoffentlich wieder alles funktionieren?