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Vieles kommt uns Griechisch vor

Was ist in Griechenland anders als im restlichen Südeuropa?
Frankreich, Spanien, Italien, wie sich das anfühlte haben wir ja die letzten Jahre erfahren. Jetzt aber in Griechenland erleben wir den Süden noch wieder etwas anders.

Den größten Unterschied zu Italien sehen wir aber im Grad der Kontrolle über die Segler und im Grad der Freiheit der Segelziele.
In Italien war es verboten, dichter als 300m an den Strand zu fahren, was für uns dann oft viel zu tief zum Ankern war. Das reduzierte folglich die möglichen Ankerbuchten enorm. Auch war es nicht erlaubt mit einem Dingy an den Strand zu fahren, um sich zu verproviantieren. Wir waren dort immer auf der Suche nach irgendeiner geduldeten oder erlaubten Anlegestelle und hatten dann zudem Angst, dass man das Beiboot dort entfernt. Einmal wurde uns das sogar angedroht.

Hier in Griechenland fahren wir – wie früher in alten Zeiten – an Land und binden das Boot irgendwo fest oder ziehen es hoch.

Überhaupt haben wir die wunderbaren, positiven Eigenschaften der Griechen, die uns bis jetzt begegnet sind, einmal versucht aufzuführen. Da wären: Gelassenheit, Liebe zu Pflanzen, Toleranz, das Nebeneinander von Yachten und einheimischen Booten,
Freundlichkeit, Bescheiden mit wenig zufrieden, kreativ im Umgang mit Unwägbarkeiten, Akzeptanz von Provisorien und vor allem Großzügigkeit.

Oder wie will am es nennen, wenn z.B der Apotheker, der von uns nach einem Zahnarzt gefragt wird, den Laden verlässt und uns bis zu einem Arzt bringt, der gut ist und bei dem man schnell dran kommt?


Oder wie will man es nennen, wenn der Zahnarzt die unverschämt niedrige Rechnung für fast eine Stunde Arbeit nicht aufrunden möchte?


Oder wie will man es nennen, wenn der Verkäufer einem das ausgesuchte teure Kopfkissen nicht verkaufen möchte, weil es etwas preisgünstigeres gibt?

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